Kerzen mit Farbverlauf

Einen schönen Farbverlauf bekommt man nur dann hin, wenn die Kerze oben (beim Gießen unten) spitz zuläuft. Daher kann man diese Technik bei allen Arten von Kegel- und Pyramidenkerzen anwenden.

Damit keine glatte Kante, sondern ein langsamer Verlauf zustande kommt, muss die untere Wachsschicht noch weich sein, wenn man die zweite Schicht gießt. Die untere Schicht sollte dabei ca 2/3 der Gesamthöhe füllen. Durch die spitz zulaufende Form ist das Wachs weiter oben (wo die Form breiter ist) noch flüssiger als in der Spitze, die bereits komplett fest sein sollte.

Gießt man dann eine zweite Schicht heißes Wachs obendrauf, löst sich der obere Bereich des noch warmen Wachses langsam auf, wodurch sich beide Farben vermischen. Hierbei ist ein wenig Übung nötig, bis man den optimalen Zeitpunkt (auch abhängig von Form und Wachstemperatur beim Gießen) herausbekommen hat.